AMD PCIe Karte: Genial! So rüstest du JEDES Mainboard mit X670-Power auf

AMD PCIe Karte

⚡ Quick Facts

  • Open-Source-Projekt bringt AMD B650 Chipsatz auf eine Erweiterungskarte
  • Verwandelt jedes Standard-Mainboard in ein I/O-Monster via PCIe 4.0 x4
  • Ermöglicht X670-Funktionalität auf günstigeren B650-Platinen

Diese neue AMD PCIe Karte klingt auf den ersten Blick wie ein verfrühter Aprilscherz, ist aber purer Hardware-Genius für alle, die verstehen, wie moderne Mainboards wirklich ticken. Wir schreiben das Jahr 2026, und während die Hersteller uns immer noch erzählen wollen, dass wir für gute Konnektivität zwingend überteuerte High-End-Platinen kaufen müssen, beweist die Community mal wieder das Gegenteil. Ein neues Open-Source-Projekt hat eine Erweiterungskarte entwickelt, die im Grunde einen kompletten Chipsatz beherbergt und diesen über einen simplen PCIe-Slot für jedes System zugänglich macht. Das ist nicht nur eine nette Spielerei, sondern ein fundamentaler Angriff auf die künstliche Marktsegmentierung der großen Player.

Die Idee dahinter ist so dreist wie genial: Man nehme die Logik, die AMD bei seinen High-End-Chipsätzen ohnehin anwendet, und lagere sie auf eine Steckkarte aus. Anstatt hunderte Euro Aufpreis für ein X670-Board zu zahlen, das physikalisch oft kaum mehr bietet als zwei hintereinander geschaltete B650-Chipsätze, rüstet man diese Funktionalität einfach modular nach. Das bedeutet im Klartext: Mehr USB-Ports, mehr SATA-Anschlüsse und zusätzliche NVMe-Lanes für Systeme, die eigentlich schon am Limit ihrer I/O-Kapazitäten waren. Für uns bei LazyTechLab ist das genau die Art von „Hack“, die den PC-Markt wieder spannend macht – weg von verlöteten Zwängen, hin zu echter Modularität.

Was ist passiert? (AMD PCIe Karte Update)

Das technische Fundament dieser Entwicklung basiert auf einer interessanten Eigenheit der aktuellen AMD-Architektur. Der sogenannte „Promontory 21“ Chip, der das Herzstück der B650-Boards bildet, ist identisch mit den Bausteinen, die auf den teuren X670-Platinen zu finden sind – dort sind es nur eben zwei davon. Die neue AMD PCIe Karte nutzt exakt diesen Umstand. Das Projekt platziert einen solchen Promontory 21 Chip auf ein PCB, das in einen mechanischen PCIe x4 Slot passt. Da die Kommunikation zwischen CPU und Chipsatz bei AMD ohnehin über PCIe-Lanes läuft (Daisy-Chaining), verhält sich die Karte für das System fast wie ein nativer zweiter Chipsatz. Das Ergebnis ist eine massive Erweiterung der Anschlussmöglichkeiten, ohne das Mainboard tauschen zu müssen.

Besonders spannend ist die Plattformunabhängigkeit dieses Ansatzes. Da die Karte über den Standard-PCIe-Bus kommuniziert, ist sie nicht zwingend auf AMD-CPUs beschränkt. Theoretisch – und erste Tests bestätigen das – lässt sich so ein AMD-Chipsatz in ein Intel-System integrieren, um dort als I/O-Hub zu fungieren. Das ist Frankenstein-Hardware vom Feinsten. Um die Dimensionen zu verdeutlichen, haben wir die Fähigkeiten eines Standard-Setups mit denen der Erweiterung verglichen:

MerkmalStandard B650 SetupB650 + AMD PCIe Karte
Chipsatz-Architektur1x Promontory 212x Promontory 21 (äquivalent zu X670)
AnbindungFest verlötetModular via PCIe 4.0 x4
KompatibilitätAMD AM5 exklusivJedes System mit PCIe 4.0 x4 Slot

Die Implikationen für den Markt sind durchaus relevant, auch wenn wir hier von einem Nischenprodukt sprechen. Es zeigt den Mainboard-Herstellern den Mittelfinger, die ihre Produktlinien künstlich beschneiden. Wenn eine einfache AMD PCIe Karte für einen Bruchteil der Kosten die gleiche Funktionalität nachrüsten kann wie ein 200 Euro teureres „Extreme“-Board, geraten die Preisstrukturen ins Wanken. Natürlich benötigt die Karte eine eigene Stromversorgung und passendes BIOS-Handling, aber die Hürde ist rein technischer Natur und nicht länger durch proprietäre Hardware-Locks unüberwindbar.

Der LazyTechLab Check

Wir müssen hier tief in die Nerd-Materie eintauchen, um den wahren Wert zu erkennen. Normalerweise sind Chipsätze die langweiligsten Komponenten eines PCs – sie sind einfach da und verteilen Daten. Doch dieses Projekt macht den Chipsatz zu einem aktiven Bauteil. Die technische Umsetzung über PCIe 4.0 x4 ist dabei der Schlüssel. Da PCIe paketbasiert arbeitet, ist es dem Bus fast egal, was für Daten da durchgeschleust werden, solange der Treiber mitspielt. Dass man so effektiv die „Southbridge“ (um mal einen antiken Begriff zu nutzen) auslagern kann, öffnet Türen für extrem kompakte ITX-Builds, die bei Bedarf plötzlich Workstation-Qualitäten entwickeln. Die Latenz dürfte für Speicheranwendungen vernachlässigbar sein, da auch der on-board zweite Chipsatz bei X670-Boards über eine ähnliche Verbindung kommuniziert.

Ein weiterer Aspekt, der uns begeistert, ist die Nachhaltigkeit. Wir predigen seit Jahren gegen Elektroschrott. Ein Mainboard wird oft nur deshalb getauscht, weil die Anschlüsse nicht mehr reichen, obwohl die Spannungsversorgung der CPU noch völlig in Ordnung wäre. Mit einer solchen Erweiterung verlängert sich der Lebenszyklus eines soliden Mittelklasse-Boards erheblich. Wer sich eine solche AMD PCIe Karte in den Rechner steckt, umgeht den Zwang zum Neukauf, nur weil man plötzlich zwei NVMe-SSDs mehr und vier weitere USB-C-Ports benötigt. Es ist die Demokratisierung der High-End-Features.

✅ Das gefällt uns

  • Bricht die künstliche Marktsegmentierung auf
  • Verwandelt günstige Boards in High-End-Systeme
  • Funktioniert theoretisch auch auf Intel-Plattformen
❌ Das nervt

  • Erfordert technisches Know-how (kein Plug & Play)
  • Belegt wertvolle PCIe-Lanes der CPU/GPU
  • Stromversorgung muss separat gelöst werden

💡 Unsere Einschätzung zu AMD PCIe Karte

Seien wir ehrlich: Für den durchschnittlichen Gamer, der nur Fortnite zocken will, ist das hier Overkill und Bastelarbeit. Aber für Home-Server-Betreiber, Content Creator mit Dutzenden Peripheriegeräten und Hardware-Enthusiasten ist die AMD PCIe Karte ein Segen. Sie erlaubt es, günstige B650-Boards als Basis für massive Storage-Server zu nutzen, ohne auf teure HEDT-Plattformen (High-End Desktop) ausweichen zu müssen. Wer schon immer davon geträumt hat, ein NAS mit Desktop-Hardware zu bauen, das nicht sofort an I/O-Grenzen stößt, findet hier die Lösung.

Auf der anderen Seite muss man realistisch bleiben: Das ist (noch) kein Produkt, das man morgen bei Amazon bestellt und das „einfach funktioniert“. Es ist ein Open-Source-Projekt, das Verständnis für BIOS-Settings, Bifurcation und Treiber-Management voraussetzt. Wer Angst vor einem CMOS-Reset hat, sollte die Finger davon lassen. Doch genau diese rohe, ungefilterte Technik-Bastelleidenschaft ist es, die wir bei LazyTechLab feiern. Technisch gesehen macht die AMD PCIe Karte nichts anderes als das, was AMD selbst tut – nur eben flexibler und nutzerfreundlicher im Sinne der „Right to Repair“-Bewegung.

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Die ideale Basis: Ein stabiles B650-Board, das mit Erweiterungen fast zum X670 mutiert.

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🏁 Fazit

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, dass Hardware-Grenzen oft nur in den Marketing-Abteilungen existieren. Die Möglichkeit, via AMD PCIe Karte die Fähigkeiten eines Mainboards modular zu erweitern, ist ein Weckruf für die Industrie und ein Fest für Bastler. Es bleibt zu hoffen, dass Dritthersteller dieses Konzept aufgreifen und zur Marktreife bringen, denn mehr Flexibilität hat dem PC-Markt noch nie geschadet.

Mehr Deep Dives findest du in unserem News-Radar.

Quelle: Originalbericht lesen

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