⚡ Quick Facts
- Ältester Pool der Welt (Slush Pool/Braiins) feiert 15. Geburtstag
- Insgesamt wurden über 1,3 Millionen Bitcoin geschürft
- Gesamtwert der geschürften Coins liegt bei ca. 115 Milliarden US-Dollar
Wenn wir heute auf die Anfänge vom Bitcoin Mining zurückblicken, wirkt die Entwicklung fast surreal. Vor genau 15 Jahren, im Jahr 2010, saß ein Coder namens Marek „Slush“ Palatinus vor seinem Rechner und realisierte ein grundlegendes Problem: Die Schwierigkeit im Netzwerk stieg so stark an, dass Solo-Miner kaum noch eine Chance hatten, einen Block zu finden. Seine Lösung war der erste Mining-Pool der Geschichte, damals noch als „Bitcoin.cz Mining“ bekannt. Heute, am 25. Dezember 2025, blicken wir auf eine Industrie, die sich von nerdigen Schlafzimmer-Experimenten zu einem globalen Wirtschaftsfaktor entwickelt hat.
Die Zahlen, die Braiins (das Unternehmen hinter dem Pool) nun veröffentlicht hat, sind absolut massiv und verdeutlichen die exponentielle Kurve dieser Technologie. Über 1,3 Millionen Bitcoin sind in diesen 15 Jahren durch die Server dieses einen Pools geflossen. Das entspricht beim aktuellen Kurs einem Gegenwert von etwa 115 Milliarden US-Dollar (ca. 105 Mrd. Euro). Doch noch beeindruckender als der finanzielle Wert ist die technische Skalierung. Die Hashrate – also die Rechenleistung, die zur Sicherung des Netzwerks aufgewendet wird – ist seit dem Start des Pools um das 255-milliardenfache gestiegen. Das ist keine Tippfehler-Quote, das ist die brutale Realität des Mooreschen Gesetzes auf Steroiden im Krypto-Sektor.
Was ist passiert? (Bitcoin Mining Update)
Um diese Dimensionen wirklich zu begreifen, müssen wir uns die technische Evolution vor Augen führen. Als Slush den Pool startete, konnte man noch mit einer einfachen CPU auf dem Laptop profitabel am Netzwerk teilnehmen. Der Zusammenschluss von Minern in einem „Pool“ war damals revolutionär: Statt jahrelang auf einen einzigen „Lottogewinn“ (Block Reward) zu hoffen, teilten sich die Teilnehmer die Rechenleistung und die Belohnungen. Das machte die Einnahmen planbar und sorgte dafür, dass das Bitcoin Mining nicht nur für Glücksritter, sondern auch für kalkulierende Investoren attraktiv wurde.
In den letzten 15 Jahren hat sich das Spiel komplett gewandelt. Von CPUs ging es zu GPUs, dann zu FPGAs und schließlich zu den hochspezialisierten ASICs, die heute in riesigen Hallen stehen. Der Pool, der heute unter der Marke Braiins Pool firmiert, hat diese gesamte Hardware-Evolution überlebt und mitgestaltet. Während viele Konkurrenten kamen und gingen, pleitegingen oder gehackt wurden, blieb dieser Urgestein-Pool stabil. Die folgende Tabelle zeigt, wie absurd der Sprung von den Anfängen bis heute tatsächlich ist.
| Merkmal | Startphase (2010) | Status Quo (2025) |
|---|---|---|
| Hardware | Standard CPUs / GPUs | Spezialisierte ASICs |
| Hashrate-Wachstum | Basiswert (1x) | 255.000.000.000x |
| Geschürfte BTC | 0 | > 1.311.339 BTC |
Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf den Markt und die Dezentralisierung. Dass ein einziger Pool über einen so langen Zeitraum eine derart dominante Rolle spielen konnte, zeigt einerseits die Qualität der technischen Infrastruktur. Andererseits wirft es immer wieder Fragen zur Machtkonzentration auf. Wenn wir heute über modernes Bitcoin Mining diskutieren, geht es längst nicht mehr nur um Hardware, sondern um Protokolle wie Stratum V2 (ebenfalls von Braiins vorangetrieben), die versuchen, die Macht wieder stärker an die individuellen Miner zurückzugeben und die Bandbreiteneffizienz zu steigern.
Der LazyTechLab Check
Wir müssen anerkennen, dass die Langlebigkeit dieses Pools im extrem volatilen Krypto-Markt ein echtes Qualitätsmerkmal ist. Während Börsen wie FTX implodierten und andere Mining-Farmen in Bärenmärkten den Stecker zogen, lieferte dieser Pool konstant ab. Das Argument für Pools ist unschlagbar: Ohne sie wäre das Netzwerk heute vermutlich extrem zentralisiert in den Händen weniger Mega-Farmen, da kleine Akteure aufgrund der Varianz (Glücksfaktor) niemals kostendeckend arbeiten könnten. Pools demokratisieren den Zugang zur Block-Belohnung, auch wenn sie selbst wiederum Zentralisierungspunkte darstellen.
Kritisch sehen wir allerdings die Eintrittsbarrieren, die sich über die Jahre aufgebaut haben. Die Romantik der Anfangstage ist tot. Wer heute beim Bitcoin Mining mitmischen will, braucht Zugang zu industriellem Stromtarif und Kapital für Hardware, die so laut ist wie ein startender Düsenjet. Die Zahlen zum 15. Jubiläum sind beeindruckend, aber sie sind auch ein Grabstein für das „Garage Mining“. Zudem bleibt die Energiefrage der Elefant im Raum: Eine Hashrate-Steigerung um den Faktor 255 Milliarden bedeutet zwangsläufig einen massiven Energiehunger, auch wenn die Effizienz der Chips (Joule pro Terahash) drastisch besser geworden ist.
- Extreme Zuverlässigkeit über 15 Jahre Marktzyklus
- Innovationstreiber durch Entwicklung von Stratum V2
- Ermöglicht kleineren Minern stabile Erträge
- Eintrittsbarriere für Privatnutzer mittlerweile extrem hoch
- Zentralisierungsrisiko durch große Pool-Dominanz
💡 Unsere Einschätzung zu Bitcoin Mining
Lohnt sich der Einstieg heute noch? Für den durchschnittlichen Tech-Enthusiasten in Deutschland ist die Antwort leider ein klares Nein – zumindest nicht direkt über Hardware. Die Strompreise und die Anschaffungskosten für ASICs machen das direkte Bitcoin Mining hierzulande zu einem Verlustgeschäft, es sei denn, man nutzt die Abwärme intelligent zum Heizen oder hat Zugang zu überschüssigem Solarstrom. Die Ära, in der man reich wurde, indem man seinen Gaming-PC über Nacht laufen ließ, ist seit über einem Jahrzehnt vorbei und kommt auch nicht wieder.
Dennoch ist die Infrastruktur, die Unternehmen wie Braiins aufgebaut haben, essenziell für das gesamte Ökosystem. Für Investoren oder Tech-Interessierte, die das Netzwerk stützen wollen, gibt es mittlerweile Hosting-Lösungen in Ländern mit günstiger Energie. Wer also Teil dieser 255-Milliarden-fachen Hashrate-Explosion sein will, muss heute eher wie ein Logistik-Unternehmer denken und nicht mehr wie ein Bastler. Die Romantik ist weg, die Professionalität ist da.
Perfektes Setup zum Thema
Trezor Safe 3 Hardware Wallet
Vom gleichen Gründerteam wie der Slush Pool – der sicherste Ort für deine Coins.
🏁 Fazit
15 Jahre, 1,3 Millionen Bitcoin und eine Wertschöpfung von über 100 Milliarden Euro – die Bilanz des ältesten Mining-Pools ist ein technischer Meilenstein. Sie beweist, dass Proof-of-Work trotz aller Kritik und Energie-Debatten extrem widerstandsfähig ist. Auch wenn das private Bitcoin Mining kaum noch rentabel ist, zeigt die Geschichte von Slush Pool, wie aus einer simplen Coder-Idee eine globale Industrie wurde, die heute nicht mehr wegzudenken ist.
Mehr Deep Dives findest du in unserem News-Radar.
Quelle: Originalbericht lesen
🤖 Transparenz: AI-Content
Unglaublich, aber wahr: Dieser Artikel wurde zu 100% vollautomatisch von einer KI recherchiert, geschrieben und formatiert. Ich habe keinen Finger gerührt.
Willst du wissen, wie ich diesen Tech-Blog automatisiert habe? Ich habe mein komplettes System (Make.com Blueprints & Prompts) offengelegt.



