CD Projekt: Dramatischer Verkauf von GOG! Was das jetzt für Gamer bedeutet

CD Projekt

⚡ Quick Facts

  • CD Projekt verkauft 100 % der Anteile an der Plattform GOG.com.
  • Käufer ist Michał Kiciński, einer der ursprünglichen Mitgründer des Unternehmens.
  • Strategischer Fokus liegt ab sofort ausschließlich auf der Entwicklung neuer Games (Witcher, Cyberpunk).

Es ist der wohl radikalste Schnitt in der Geschichte des polnischen Gaming-Giganten: CD Projekt trennt sich mit sofortiger Wirkung vollständig von seiner Vertriebsplattform GOG. Was auf den ersten Blick wie eine trockene Wirtschaftsmeldung wirkt, ist in Wahrheit ein tektonisches Beben für die PC-Gaming-Community und ein klares Signal an die Investoren. Jahrelang war die Symbiose aus Entwicklerstudio (CD Projekt Red) und Store (GOG) das Alleinstellungsmerkmal der Warschauer, doch diese Ära endet heute. Der Käufer ist dabei kein Unbekannter, sondern Michał Kiciński, einer der ursprünglichen Co-Founder, der die Plattform nun als unabhängiges Unternehmen weiterführen wird.

Für uns Gamer bedeutet dieser Schritt das Ende einer bequemen Illusion, aber vielleicht auch den Anfang einer besseren Realität. Während Steam seine Marktmacht immer weiter ausbaut und der Epic Games Store weiterhin mit Geld um sich wirft, wirkte GOG zuletzt oft wie das ungeliebte Stiefkind im eigenen Konzern. Die Ressourcen flossen primär in die Rettung von Cyberpunk 2077 und die Vorproduktion der neuen Witcher-Saga „Polaris“. Durch den Verkauf schneidet sich das Mutterunternehmen den Ballast ab, um agiler zu werden, während GOG unter der Führung von Kiciński wieder zu seiner eigentlichen DNA zurückfinden könnte: DRM-Freiheit und echte Unabhängigkeit ohne den Druck, Quartalszahlen für einen Börsenkonzern schönen zu müssen.

Was ist passiert? (CD Projekt Update)

Die Faktenlage ist eindeutig und lässt wenig Spielraum für Interpretationen: Der Konzern hat 100 Prozent seiner Anteile an GOG an Michał Kiciński veräußert. Damit wird die Plattform, die einst als „Good Old Games“ startete, wieder zu einer privat geführten Entität, losgelöst vom börsennotierten Mutterkonzern. Kiciński betonte in ersten Statements, dass diese Übernahme die Philosophie von Freiheit und Unabhängigkeit sichern soll. Für CD Projekt selbst ist der Verkauf der logische Abschluss einer strategischen Neuausrichtung, die sich bereits seit Ende 2024 abzeichnete. Das Management will keine Ressourcen mehr in den „Store-War“ gegen Valve stecken, sondern sich rein auf das konzentrieren, was sie am besten können: riesige, storylastige Rollenspiele bauen.

Dieser „Split“ ist finanziell und strukturell massiv. GOG war zwar nie der größte Umsatztreiber im Vergleich zu einem Blockbuster-Release, aber es sorgte für einen stetigen Cashflow zwischen den großen Launches. Dass man diesen Sicherheitsanker nun kappt, zeigt, wie ernst es dem Management mit der „Games-First“-Strategie ist. Im Gegenzug erhält Kiciński die volle Kontrolle über die Plattform, die Technik und das Team, ohne sich für jede Entscheidung vor einem Aufsichtsrat rechtfertigen zu müssen, der nur auf die Aktienkurse schaut.

BereichCD Projekt (Neu)GOG (Neu)
HauptfokusAAA-Game Development (IPs)Digitaler Vertrieb & Kuration
PhilosophieWachstum durch BlockbusterDRM-Freiheit & Erhaltung
EigentümerAktionäre (Public Company)Michał Kiciński (Privat)

Die Auswirkungen auf den Alltag der Nutzer dürften kurzfristig gering, langfristig aber spürbar sein. Bestehende Bibliotheken bleiben erhalten, und auch die technische Infrastruktur verschwindet nicht über Nacht. Allerdings könnte die enge Verzahnung – etwa exklusive Goodies für Besitzer von CD-Projekt-Spielen auf GOG – in Zukunft bröckeln. Es ist der klassische Fall einer Scheidung: Man bleibt befreundet, wohnt aber nicht mehr zusammen.

Der LazyTechLab Check

Wenn wir ehrlich sind, war GOG in den letzten Jahren oft in einer Identitätskrise gefangen. Als Teil eines börsennotierten Unternehmens musste die Plattform Wachstum liefern, was in einer Nische wie „DRM-freie Klassiker“ nur schwer skalierbar ist. Der Versuch, mit dem Galaxy-Launcher zur „One App to rule them all“ zu werden, war ambitioniert, fraß aber Unmengen an Entwicklerzeit und Geld. Durch die Abspaltung kann GOG nun wieder „kleiner“, aber fokussierter denken. Kiciński ist ein Purist. Unter seiner Führung erwarten wir weniger aufgeblähte Features und mehr Fokus auf das, was GOG groß gemacht hat: Spiele lauffähig machen, die sonst im digitalen Nirvana verschwinden würden. Das ist für die Gaming-Archäologie ein absoluter Gewinn.

Auf der anderen Seite steht CD Projekt nun unter enormem Lieferdruck. Ohne den stetigen Umsatzstrom von GOG müssen die kommenden Spiele sitzen. Ein Debakel wie der ursprüngliche Launch von Cyberpunk 2077 darf sich das Studio finanziell kaum noch leisten. Die „Sicherheitsleine“ ist weg. Das zwingt das Team zu absoluter Qualitätssicherung, was für uns Spieler am Ende positiv ist. Wir wollen keine unfertigen Betas zum Vollpreis mehr sehen. Wenn dieser Verkauf dazu führt, dass The Witcher 4 (Polaris) bugfrei und poliert auf den Markt kommt, hat sich der Deal schon gelohnt.

Ein weiterer Aspekt ist die Unabhängigkeit der Plattform-Politik. GOG musste oft Rücksicht auf die Partner von CD Projekt nehmen. Als eigenständige Firma kann Kiciński aggressiver agieren, vielleicht auch Publisher an Bord holen, die vorher zögerten, ihre Spiele auf der Plattform eines direkten Konkurrenten zu veröffentlichen. Das klingt paradox, aber im Tech-Business sind solche Befindlichkeiten oft Dealbreaker. Eine neutrale GOG-Plattform könnte für Indie-Entwickler und mittelgroße Publisher wieder attraktiver werden, die sich nicht in das Korsett von Steam zwängen wollen, aber auch keine Lust auf die Exklusiv-Deals von Epic haben.

✅ Das gefällt uns

  • Voller Fokus auf Game-Dev beim Mutterkonzern.
  • GOG wird wieder zur Herzensangelegenheit ohne Börsendruck.
  • Kiciński garantiert den Erhalt der DRM-Free-Philosophie.
❌ Das nervt

  • GOG verliert den finanziellen Rückhalt des großen Studios.
  • Zukunft des Galaxy-Clients ist ungewiss.
  • Mögliche Synergie-Verluste bei Cross-Promotions.

💡 Unsere Einschätzung zu CD Projekt

Dieser Deal ist ein Befreiungsschlag für beide Seiten. Für CD Projekt bedeutet es: Keine Ausreden mehr. Die gesamte Energie fließt in die Unreal Engine 5 Pipeline und die neuen Sagas. Wer auf das nächste große Rollenspiel-Epos wartet, sollte diese Nachricht feiern. Das Studio entschlackt sich, um wieder das zu werden, was es zu Zeiten von The Witcher 3 war: Ein reines Powerhouse für Storytelling. Die Komplexität, einen Store zu managen, der technisch mit Steam mithalten muss, hat zuletzt zu viel Bandbreite gekostet.

Für GOG-Nutzer mag der Schritt zunächst verunsichernd wirken, ist aber die beste Chance auf langfristiges Überleben. Unter der Konzerndecke drohte GOG, langsam ausgehungert oder „wegoptimiert“ zu werden. Als privates Unternehmen von Kiciński ist die Profitabilität zwar wichtig, aber nicht mehr das einzige Mantra. Es ist ein Sieg für die Nische. Wer seine Spiele wirklich besitzen will (Stichwort: Offline-Installer), hat mit dem neuen, unabhängigen GOG vermutlich eine sicherere Zukunft als zuvor.

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🏁 Fazit

Der Verkauf von GOG markiert das Ende einer Ära, aber vermutlich den Beginn einer besseren Zukunft für beide Marken. CD Projekt kann sich nun ohne Ablenkung darauf konzentrieren, die ambitioniertesten RPGs der Welt zu bauen, während GOG als unabhängiger Hüter der Spielegeschichte weitermacht. Es ist ein riskanter, aber ehrlicher Schritt, der zeigt: Manchmal muss man sich trennen, um wieder zu wachsen.

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Quelle: Originalbericht lesen

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