⚡ Quick Facts
- Integrierter Elgato Stream Deck Controller ersetzt den Nummernblock
- Hochauflösendes 720 x 180 Pixel Display oberhalb der Tasten
- Preisempfehlung liegt bei stolzen 330€ bis 350$
Wenn du dachtest, Peripherie-Hersteller hätten keine neuen Ideen mehr, hält die Corsair Galleon einfach mal ihr Bier und beweist das Gegenteil. Wir schreiben den Januar 2026, die CES ist in vollem Gange, und Corsair hat sich offenbar die Frage gestellt, warum man eigentlich zwei Geräte auf dem Schreibtisch stehen haben sollte, wenn man sie auch mit brachialer Gewalt in ein einziges Chassis schweißen kann. Das Ergebnis ist ein mechanisches Keyboard, das sich nicht mehr mit einfachen Makro-Tasten zufrieden gibt, sondern direkt die komplette Hardware-Logik von Elgato implantiert hat.
Für Streamer und Content Creator klingt das zunächst wie ein feuchter Traum, der Realität geworden ist, doch der Preis von rund 330 Euro dürfte selbst hartgesottene Enthusiasten kurz schlucken lassen. Corsair zielt hier ganz klar auf die Nische der High-End-Nutzer ab, die ihren Workspace maximal optimieren wollen und bereit sind, für diese Integration tief in die Tasche zu greifen. Es ist mutig, es ist teuer und es ist genau die Art von absurder Technik-Spielerei, die wir hier bei LazyTechLab lieben, auch wenn wir sie kritisch beäugen müssen.
Was ist passiert? (Corsair Galleon Update)
Die technischen Daten lesen sich wie das Datenblatt eines Raumschiffs und nicht wie das einer Tastatur. Im Kern handelt es sich bei der Corsair Galleon um ein fast vollwertiges mechanisches Keyboard, bei dem der klassische Nummernblock einem voll funktionsfähigen Elgato Stream Deck weichen musste. Das ist kein bloßes Software-Gimmick, sondern physische Hardware-Integration. Zusätzlich spendiert Corsair dem Gerät ein massives Display mit einer Auflösung von 720 x 180 Pixeln, das sich über den F-Tasten erstreckt und weit mehr Informationen darstellen kann als die kleinen OLED-Screens vergangener Generationen.
Neben den bekannten LCD-Tasten des Stream Decks finden sich auch Drehregler, die vermutlich für Audio-Mixing oder Timeline-Scrubbing in Premiere Pro gedacht sind. Die Idee dahinter ist offensichtlich: Der Nutzer soll die Hände nicht mehr von der Tastatur nehmen müssen, um Szenen zu wechseln, das Licht zu dimmen oder Apps zu starten. Corsair bündelt hier seine hauseigenen Marken Elgato und Corsair Gaming in einem einzigen Flaggschiff-Produkt, das den Schreibtisch aufräumen soll.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Konzept | Hybrid aus Mech-Keyboard und Stream Deck |
| Layout-Besonderheit | Kein Numpad, dafür Elgato-Tastenfeld |
| Display | 720 x 180 Pixel (Breitbild) |
| Preis | ca. 330€ / $349 |
Diese Konsolidierung hat jedoch ihren Preis, und damit meinen wir nicht nur die 330 Euro. Wer beruflich viel mit Zahlen hantiert und das Numpad blind bedient, wird hier vor den Kopf gestoßen. Die Zielgruppe verschiebt sich also drastisch weg vom klassischen Office-Worker hin zum reinen Creator oder Gamer, der Platz für Mausbewegungen braucht, aber auf Makro-Tasten nicht verzichten will. Es ist ein Statement-Piece für den modernen „Battlestation“-Look.
Der LazyTechLab Check
Wir müssen über die Ergonomie und den Workflow sprechen, den die Corsair Galleon erzwingt. Die Positionierung des Stream Decks anstelle des Nummernblocks ist aus unserer Sicht ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es genial, weil der Platz auf der rechten Seite bei Gamern oft ungenutzt bleibt, wenn man keine Excel-Tabellen bearbeitet. Die Erreichbarkeit mit der rechten Hand (oder der linken Hand beim Loslassen der Maus) ist intuitiv, da wir es gewohnt sind, dort einzugreifen. Andererseits fehlt nun die flexible Positionierung: Ein separates Stream Deck kann ich mir auch links neben die Tastatur oder direkt unter den Monitor stellen – hier bin ich auf das feste Layout genagelt.
Ein weiterer Punkt ist die Software-Abhängigkeit, die bei einem solchen All-in-One-Gerät kritisch wird. Corsair nutzt hierfür die iCUE-Software, die in der Vergangenheit oft als Ressourcen-Fresser verschrien war, sich aber in den letzten Jahren stabilisiert hat. Damit das Display und die Stream-Deck-Tasten reibungslos funktionieren, muss die Kommunikation zwischen der Elgato-Software und iCUE absolut nahtlos sein. Wenn dieses System abstürzt, verliert man nicht nur seine Tastaturbeleuchtung, sondern seine komplette Streaming-Regie. Das Risiko eines „Single Point of Failure“ ist bei einem 330-Euro-Gerät durchaus ein Faktor, den man bedenken muss.
Dennoch müssen wir den Innovationsmut loben, denn der Markt für mechanische Tastaturen war in den letzten Jahren oft nur ein Wettbewerb um noch buntere LEDs oder noch leisere Switches. Mit der Corsair Galleon sehen wir endlich wieder einen Versuch, die Art und Weise, wie wir mit unseren PCs interagieren, physisch zu verändern. Das breite 720p-Display bietet zudem Möglichkeiten für System-Monitoring oder Chat-Einblendungen, die weit über das hinausgehen, was kleine Mini-Screens bisher leisten konnten. Es spart effektiv einen zweiten oder dritten Monitor für reine Statusanzeigen ein.
- Geniale Platznutzung durch Numpad-Ersatz
- Reduziert Kabelsalat drastisch (1 Gerät statt 2)
- Hochauflösendes Display bietet echten Mehrwert
- Extrem hoher Einstiegspreis
- Verlust des Nummernblocks schmerzt im Home-Office
- Feste Positionierung des Stream Decks unflexibel
💡 Unsere Einschätzung zu Corsair Galleon
Für wen lohnt sich dieser Hybrid wirklich? Wenn dein Schreibtisch chronisch überfüllt ist und du bereits tief im Elgato-Ökosystem steckst, ist die Corsair Galleon der ultimative Problemlöser. Sie richtet sich an Power-User, die während eines Livestreams oder beim Videoschnitt dutzende Befehle abfeuern müssen und dabei keine Lust auf Zusatzgeräte mit eigenen USB-Kabeln haben. Die Verarbeitung und die Feature-Dichte rechtfertigen den Preis zumindest teilweise, wenn man bedenkt, was die Einzelkomponenten kosten würden.
Wer hingegen nur gelegentlich zockt und tagsüber viel tippt oder kalkuliert, wird mit diesem Gerät nicht glücklich. Der fehlende Nummernblock ist im deutschen Büroalltag oft ein K.O.-Kriterium, und für reine Gaming-Zwecke gibt es schnellere und günstigere Boards. Die Galleon ist ein Spezialwerkzeug für Kreative, kein Allrounder für die Masse – und genau das macht sie in unseren Augen so spannend.
Perfektes Setup zum Thema
Corsair K100 RGB
Wer das Numpad behalten will, fährt mit dem aktuellen Flaggschiff und einem separaten Stream Deck oft flexibler.
🏁 Fazit
Die Corsair Galleon ist ein mutiges Stück Hardware, das zeigt, wohin die Reise bei High-End-Peripherie geht: Integration statt Addition. Für 330 Euro bekommt man ein mächtiges Kontrollzentrum, das allerdings eine klare Entscheidung gegen den klassischen Nummernblock verlangt. Wer bereit ist, diesen Kompromiss einzugehen, erhält eines der faszinierendsten Keyboards des Jahres 2026.
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