⚡ Quick Facts
- Neues ReShade-Preset verwandelt die Optik in eine 80er-Jahre VHS-Aufnahme
- Social Media feiert den extrem realistischen Analog-Look der Mod
- Enthusiasten vergleichen die Grafik bereits mit echten VHS-Aufnahmen für maximale Authentizität
Es wirkt fast schon ironisch, dass wir im Jahr 2025, wo Ray Tracing und Path Tracing in Cyberpunk 2077 den visuellen Olymp markieren, plötzlich alle Sehnsucht nach technischer Imperfektion haben. Da kaufen wir uns Grafikkarten, die so viel kosten wie ein gebrauchter Kleinwagen, nur um das Bild anschließend absichtlich schlechter zu machen. Aber genau hier liegt der Charme: Ein neues ReShade-Preset sorgt aktuell für Furore, weil es Night City nicht schärfer, sondern „dreckiger“ macht. Es ist dieser spezifische Look, den wir alle aus alten Action-Filmen kennen, die wir früher in der Videothek aus dem untersten Regal gefischt haben.
Die Community ist völlig aus dem Häuschen, und das zu Recht. Statt steriler 8K-Auflösung bekommen wir chromatische Aberration, Bildrauschen und verwaschene Farben, die so authentisch wirken, dass man fast schon reflexartig nach der Tracking-Taste auf der Fernbedienung sucht. Das Spiel verwandelt sich von einem Hochglanz-Produkt in ein gefundenes Überwachungsband aus einer dystopischen Zukunft, die eigentlich schon Vergangenheit ist. Wer braucht schon Klarheit, wenn er Atmosphäre haben kann? Wir haben uns das Phänomen genauer angesehen und erklären, warum dieser Downgrade eigentlich das ultimative Upgrade für die Stimmung ist.
Was ist passiert? (Cyberpunk 2077 Update)
Ein Modder hat ein ReShade-Preset veröffentlicht, das gezielt die visuelle Ästhetik von VHS-Kassetten aus den 1980er Jahren emuliert. Laut Berichten von Tom’s Hardware und diversen Social-Media-Diskussionen geht dieser Effekt weit über das hinaus, was wir von üblichen „Retro-Filtern“ auf Instagram kennen. Es handelt sich um eine komplexe Überlagerung verschiedener Effekte, die das moderne Rendering der REDengine 4 so manipulieren, dass es aussieht, als liefe das Spiel auf einem magnetischen Band, das schon ein paar Mal zu oft abgespielt wurde. Die Reaktionen im Netz sind eindeutig: Nutzer berichten, der Effekt sei so „1980er-real“, dass man anfängt, nach Vokuhila-Frisuren (Mullets) Ausschau zu halten.
Besonders spannend ist der technische Aufwand, den einige Enthusiasten betreiben, um die Qualität dieses Presets zu verifizieren. Es bleibt nicht beim bloßen Screenshot-Vergleich. Ein Nutzer hat sich tatsächlich die Mühe gemacht, die In-Game-Visuals gegen eine echte VHS-Aufnahme zu benchmarken. Das Ziel: Herausfinden, wie nah die digitale Simulation an den analogen Matsch von damals herankommt. Das Ergebnis ist verblüffend nah dran. Während CD Projekt Red Jahre damit verbracht hat, Cyberpunk 2077 so futuristisch wie möglich aussehen zu lassen, dreht die Community die Zeit radikal zurück. Es ist ein Beweis dafür, dass Fotorealismus nicht immer das Maß aller Dinge ist, wenn es um Immersion geht.
| Merkmal | Standard Ultra Settings | VHS ReShade Mod |
|---|---|---|
| Bildschärfe | Kristallklar (4K/DLSS) | Weich, analoges Rauschen |
| Farbpalette | Neon-HDR, hoher Kontrast | Ausgewaschen, NTSC-Bleeding |
| Atmosphäre | High-Tech Dystopie | Found Footage / 80s Action |
Dieser Trend zeigt auch, wie flexibel die Engine des Spiels mittlerweile ist. Während offizielle Patches meist Performance und Bugs adressieren, kümmert sich die Modding-Szene um den künstlerischen Ausdruck. Für den Endnutzer bedeutet das: Man braucht keine neue Hardware, um das Spiel völlig neu zu erleben – nur ein kleines Textfile und die Bereitschaft, sich von gewohnter Bildschärfe zu verabschieden.
Der LazyTechLab Check
Warum fasziniert uns dieser digitale Rückschritt so sehr? Ganz einfach: Cyberpunk als Genre hat seine Wurzeln tief in den 80ern. William Gibson, Blade Runner – das alles stammt aus einer Zeit, in der die Zukunft noch auf Magnetbändern gespeichert wurde. Wenn wir Cyberpunk 2077 mit diesem VHS-Filter spielen, schließen wir gewissermaßen einen ästhetischen Kreis. Das Spiel fühlt sich plötzlich weniger an wie ein modernes Videospiel und mehr wie eine interaktive Erinnerung an eine Zukunft, die wir uns vor 40 Jahren vorgestellt haben. Das „Color Bleeding“ (das Ineinanderlaufen von Farben) und das statische Rauschen kaschieren zudem kleine grafische Unzulänglichkeiten, die selbst fünf Jahre nach Release noch im Spiel stecken können. Es ist wie der „Snyder Cut“ für Arme, aber mit deutlich mehr Seele.
Technisch gesehen ist ReShade ein zweischneidiges Schwert, aber in diesem Fall lohnt sich der Schnitt. Ja, man legt eine zusätzliche Render-Schicht über das Bild, was je nach GPU ein paar Frames kosten kann. Aber da wir hier ohnehin nicht auf kompetitivem E-Sports-Niveau unterwegs sind, ist der Verlust von 3 bis 5 FPS absolut verschmerzbar. Viel kritischer ist die Lesbarkeit: Das UI leidet massiv unter dem Weichzeichner. Wer versucht, im Inventar kleine Texte zu entziffern, während der virtuelle Röhrenfernseher flimmert, braucht entweder gute Augen oder eine hohe Frustrationstoleranz. Dennoch: Für das reine „Herumlaufen und Staunen“ oder für virtuelle Fotografie ist dieser Mod ein absolutes Brett.
- Unschlagbare Retro-Atmosphäre, die perfekt zur Lore passt
- Kaschiert effektiv niedrig aufgelöste Texturen im Hintergrund
- Kostenloses visuelles Upgrade ohne Hardware-Neukauf
- Texte und HUD-Elemente werden schwer lesbar
- Kann auf Dauer anstrengend für die Augen sein
💡 Unsere Einschätzung zu Cyberpunk 2077
Lohnt sich der Aufwand für diesen Mod? Wenn du zu den Leuten gehörst, die Night City bereits in- und auswendig kennen und nach einem Grund für den dritten oder vierten Durchlauf suchen, ist die Antwort ein klares Ja. Dieser VHS-Look verändert das Spielgefühl fundamental. Es wird langsamer, atmosphärischer, fast schon klaustrophobisch. Besonders für Spieler, die gerne den Foto-Modus nutzen oder einfach nur durch die verregneten Straßen cruisen wollen, bietet das Preset einen enormen Mehrwert. Es ist Kunst, kein High-Performance-Gaming.
Wer allerdings gerade erst frisch in Cyberpunk 2077 einsteigt, sollte die Finger davon lassen. Das Spiel ist visuell so dicht gepackt, dass man beim ersten Mal die volle, unverfälschte Pracht erleben sollte. Der VHS-Filter nimmt zu viele Details weg, die für das Verständnis der Welt und vor allem für die Orientierung wichtig sind. Außerdem ist die Lesbarkeit der Menüs, wie bereits erwähnt, ein echtes Hindernis für Neulinge, die noch lernen müssen, wie das Crafting-System oder die Skill-Trees funktionieren. Heb dir den Retro-Trip für das Endgame auf.
Perfektes Setup zum Thema
ASUS ROG Strix GeForce RTX 4090
Um ReShade-Effekte ohne FPS-Einbußen über natives 4K zu legen, brauchst du rohe Gewalt.
🏁 Fazit
Der VHS-Mod beweist einmal mehr, dass die Community das eigentliche Herzblut von Cyberpunk 2077 ist. Während wir technisch immer weiter nach vorne preschen, zeigt uns dieses Preset, dass Stil manchmal wichtiger ist als reine Pixelzahl. Es ist ein nostalgischer Trip, der das Spielgefühl komplett umkrempelt – perfekt für Veteranen, aber eine visuelle Hürde für Neueinsteiger.
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