⚡ Quick Facts
- Winziger 1,14 Zoll Screen als Zweitmonitor
- Video-Übertragung läuft kabellos über Wi-Fi
- Gesamtkosten für das Projekt unter 10 Euro
Wer sagt eigentlich, dass Monitore immer die halbe Schreibtischfläche einnehmen müssen, um beeindruckend zu sein? Ein neues ESP32 Mini-Display Projekt beweist gerade eindrucksvoll das Gegenteil und lässt unser Nerd-Herz pünktlich kurz vor Weihnachten 2025 noch einmal höher schlagen. Wir reden hier nicht von hochauflösenden 8K-Panels oder OLED-Giganten, sondern von einem winzigen, fast schon niedlichen 1,14-Zoll-Bildschirm, der von einem simplen ESP32-Mikrocontroller angetrieben wird. Das klingt im ersten Moment vielleicht nach Spielerei, ist aber bei genauerem Hinsehen ein genialer Beweis dafür, was mit günstiger Hardware und cleverem Code heute möglich ist. Statt hunderte Euro für peripheres Zubehör auszugeben, zeigt uns die Maker-Szene wieder einmal den Mittelfinger und baut sich die Hardware einfach selbst.
Die Idee dahinter ist so simpel wie bestchend: Ein extrem günstiger Mikrocontroller empfängt Videodaten über das heimische WLAN und stellt sie auf einem Display dar, das kaum größer ist als eine Briefmarke. Wer jetzt denkt, das sei völlig nutzlos, hat den Hacker-Spirit noch nicht ganz verstanden, denn genau solche Projekte sind das Salz in der Suppe des Tech-Alltags. Ob man darauf wirklich Crysis spielen kann – wie scherzhaft behauptet wird – sei mal dahingestellt, aber allein die technische Machbarkeit für unter zehn Euro Materialkosten ist eine Ansage. Es ist die perfekte Beschäftigung für die Feiertage, wenn die Familie nervt und man sich dringend mit Lötkolben und Code in den Keller verziehen muss.
Was ist passiert? (ESP32 Mini-Display Update)
Ein findiger Maker hat eine Anleitung veröffentlicht, die zeigt, wie man mit minimalem finanziellen Aufwand einen funktionierenden Zweitmonitor baut. Das Herzstück dieses Systems ist der allseits beliebte ESP32, ein Mikrocontroller, der in der Bastler-Szene aufgrund seines integrierten Wi-Fi-Moduls und des lächerlich geringen Preises längst Legendenstatus genießt. Anders als bei herkömmlichen Monitoren, die per HDMI oder DisplayPort gefüttert werden, empfängt dieses ESP32 Mini-Display seine Bilddaten komplett drahtlos. Ein Host-Programm auf dem PC greift den Bildschirminhalt ab, komprimiert ihn und schickt die Datenpakete über das Netzwerk an den kleinen Empfänger.
Das Display selbst misst gerade einmal 1,14 Zoll in der Diagonale. Um das in Relation zu setzen: Das ist kleiner als die meisten Smartwatch-Displays. Dennoch reicht die Auflösung aus, um grundlegende Informationen darzustellen oder – wenn man gute Augen hat – sogar bewegte Bilder zu verfolgen. Der Clou an der Geschichte ist der Preis. Da ESP32-Boards und kleine LCD-Module mittlerweile als Massenware für Cent-Beträge produziert werden, summieren sich die Kosten für die Elektronik auf weniger als zehn Euro. Das macht dieses Projekt zu einem der zugänglichsten Einstiege in die Welt der Hardware-Hacks, die wir in diesem Jahr gesehen haben.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Bildschirmgröße | 1,14 Zoll (LCD) |
| Recheneinheit | ESP32 Mikrocontroller |
| Übertragung | Video-Frames via Wi-Fi |
| Gesamtkosten | Unter 10 Euro ($10) |
Technisch gesehen ist die Leistung beachtlich, wenn man bedenkt, dass der ESP32 nicht für Video-Decoding ausgelegt ist. Die Bildwiederholrate hängt stark von der Signalstärke und der Komprimierung ab, aber für statische Inhalte oder langsame Animationen reicht es völlig aus. Natürlich ersetzt so ein Winzling keinen echten Monitor für Produktivarbeit, aber als dedizierte Anzeige für Systemstatistiken wie CPU-Temperatur, RAM-Auslastung oder einfach als Spotify-Cover-Anzeige ist das Setup genial. Es zeigt, wie flexibel moderne Mikrocontroller geworden sind und dass wir die Grenzen dessen, was „Low-End-Hardware“ leisten kann, ständig neu definieren müssen.
Der LazyTechLab Check
Wir lieben solche Projekte, weil sie die Essenz des Tech-Hobbys einfangen: Es geht nicht darum, ob man etwas kaufen kann, sondern ob man es bauen kann. Ein ESP32 Mini-Display ist im Grunde völlig unnötig, wenn man rein pragmatisch denkt – schließlich hat jeder von uns genug Bildschirme. Aber genau diese Absurdität macht den Reiz aus. Das Projekt zwingt einen dazu, sich mit Signalübertragung, SPI-Schnittstellen und Netzwerkprotokollen auseinanderzusetzen. Wer dieses Ding zum Laufen bringt, hat mehr über Computer gelernt als jemand, der nur ein HDMI-Kabel einsteckt. Zudem ist der Formfaktor so klein, dass man das Display buchstäblich in ein PC-Gehäuse, eine Tastatur oder sogar in eine Kaffeetasse integrieren könnte (bitte nicht trinken).
Allerdings müssen wir auch realistisch bleiben: Die Bildqualität und Latenz sind physikalisch begrenzt. Wi-Fi ist kein Display-Kabel. Wer erwartet, hierauf competitive Shooter zu zocken oder Excel-Tabellen zu bearbeiten, wird enttäuscht sein. Es ist ein „Proof of Concept“, eine Machbarkeitsstudie für den Heimgebrauch. Man muss bereit sein, sich mit Treibern und eventuell wackeligen Verbindungen herumzuschlagen. Doch für unter 10 Euro ist das Risiko minimal. Wenn es nicht klappt, hat man immer noch einen ESP32 für das nächste Projekt übrig – vielleicht eine automatisierte Katzenklappe oder eine smarte Wetterstation. Der Verlust hält sich also in sehr engen Grenzen.
- Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
- Hoher Lernfaktor bei Hardware & Software
- Bildschirmgröße erfordert fast eine Lupe
- Latenz über Wi-Fi spürbar
Ein weiterer Aspekt, den man bei diesem ESP32 Mini-Display nicht unterschätzen darf, ist die Community. Solche Projekte leben davon, dass Code auf GitHub geteilt, verbessert und geforkt wird. Was heute noch ein ruckeliges Video-Display ist, könnte morgen durch einen optimierten Komprimierungs-Algorithmus schon flüssig laufen. Wir sehen hier also nicht nur ein fertiges Produkt, sondern einen Evolutionsprozess. Für Tech-Enthusiasten, die gerne „Bleeding Edge“ (oder in diesem Fall „Bleeding Eyes“ wegen der Größe) unterwegs sind, ist das ein gefundenes Fressen.
💡 Unsere Einschätzung zu ESP32 Mini-Display
Lohnt sich der Aufwand? Für Maker, Coder und alle, die gerne verstehen wollen, wie Dinge funktionieren: Absolut. Das ESP32 Mini-Display ist das perfekte Wochenend-Projekt, um dem Weihnachts-Blues zu entkommen. Es ist günstig, schnell aufgebaut und bietet sofortiges visuelles Feedback. Wer schon immer mal einen dedizierten Screen für seine Server-Uptime oder den aktuellen Bitcoin-Kurs haben wollte, findet hier eine charmante Lösung, die auf jedem Schreibtisch für Gesprächsstoff sorgt.
Wer hingegen eine Plug-and-Play-Lösung sucht und keine Lust hat, Bibliotheken zu kompilieren oder Kabel auf einem Breadboard zu stecken, sollte die Finger davon lassen. Dies ist kein Consumer-Produkt, sondern rohe Bastel-Leidenschaft. Die praktische Nutzbarkeit im Alltag ist eingeschränkt, der Coolness-Faktor dafür umso höher. Es ist Tech-Spielzeug im besten Sinne des Wortes – und manchmal ist genau das alles, was wir brauchen.
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🏁 Fazit
Auch wenn man darauf vermutlich nie ernsthaft arbeiten wird, ist das ESP32 Mini-Display eines der unterhaltsamsten Low-Budget-Projekte des Jahres. Es zeigt eindrucksvoll, dass Innovation nicht immer teuer sein muss und dass der ESP32 auch Jahre nach seinem Release noch immer der unangefochtene König der Bastler-Szene ist.
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