⚡ Quick Facts
- Einstiegspreis steigt auf 1.139 US-Dollar (ca. 1.050€ exkl. Steuer)
- High-End-Konfigurationen mit 128GB RAM werden bis zu 450$ teurer
- Ursache ist die globale „RAM-Apokalypse“ und steigende Speicherpreise
Der Framework Desktop sollte eigentlich die Bastion der fairen, reparierbaren Hardware sein, doch jetzt trifft die Realität des Jahres 2026 auch die Idealisten hart. Framework, bekannt für seine modularen Laptops und nun auch Desktop-Systeme, muss die Preise drastisch anziehen. Wer bisher dachte, DIY-Projekte seien immer günstiger als Fertig-PCs von der Stange, wird hier eines Besseren belehrt – und zwar schmerzhaft.
Es ist kein Geheimnis, dass der Speichermarkt momentan völlig verrückt spielt. Nachdem Framework bereits die Preise für einzelne RAM-Riegel anheben musste, schlägt diese Welle nun voll auf das Komplettsystem durch. Das AMD-basierte System, das sich besonders an Gamer und AI-Entwickler richtet, wird spürbar teurer. Für uns Tech-Enthusiasten bedeutet das: Der Traum vom nachhaltigen PC wird zur Luxus-Investition. Wir schauen uns an, ob der Aufpreis gerechtfertigt ist oder ob Framework hier den Bogen überspannt.
Was ist passiert? (Framework Desktop Update)
Die Faktenlage ist ernüchternd, aber transparent. Framework reagiert direkt auf die explodierenden Einkaufspreise für Arbeitsspeicher. Während man bei anderen Herstellern oft rätselt, warum die Preise steigen, nennt Framework das Kind beim Namen: Die „RAM-Apokalypse“ zwingt das Unternehmen zum Handeln. Das betrifft primär die Modelle, die für speicherintensive Anwendungen wie lokale LLMs (Large Language Models) oder High-End-Gaming konzipiert sind.
Besonders bitter trifft es die Power-User. Wer mit dem Gedanken gespielt hat, sich eine Workstation für KI-Berechnungen zusammenzustellen, muss nun deutlich tiefer in die Tasche greifen. Der Preisanstieg ist dabei nicht linear, sondern skaliert extrem mit der verbauten Speichermenge. Das Basismodell wird spürbar teurer, aber die Vollausstattung erreicht Preisregionen, die selbst hartgesottene Fans schlucken lassen.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Neuer Einstiegspreis | Ab 1.139 USD (für 32GB Version) |
| Preisanstieg High-End | +450 USD für die 128GB Variante |
| Betroffene Hardware | AMD-basierte Gaming & AI Editionen |
Diese Anpassung verändert die Marktpositionierung des Framework Desktop massiv. War er vorher eine interessante, wenn auch nicht billige Alternative im oberen Mittelfeld, rutscht er nun preislich in die Premium-Liga. Für den Nutzer bedeutet das konkret: Man zahlt nicht mehr nur einen Aufschlag für Modularität und Reparierbarkeit, sondern trägt das volle Risiko der volatilen Weltmarktpreise mit. In einer Zeit, in der 32GB RAM quasi das Minimum für ernsthaftes Arbeiten sind, gibt es kaum Ausweichmöglichkeiten nach unten.
Der LazyTechLab Check
Wir schätzen Framework für ihre Ehrlichkeit, aber wir müssen hier Tacheles reden. Ein Preisanstieg von 450 Dollar für die Top-Konfiguration ist brutal. Das entspricht dem Preis einer soliden Mittelklasse-Grafikkarte. Das Argument der „RAM-Krise“ ist valide, zeigt aber auch die Schwachstelle kleinerer Hersteller: Sie haben nicht die Lagerbestände oder die Verhandlungsmacht von Giganten wie Dell oder HP, um solche Preisschwankungen monatelang abzufedern. Der Endkunde zahlt die Zeche sofort.
Technisch gesehen bleibt der Framework Desktop ein Leuchtturm-Projekt. Die Möglichkeit, jede Komponente auszutauschen, ist in unserer Wegwerfgesellschaft Gold wert. Aber Modularität muss man sich leisten können. Wenn der Einstiegspreis die 1.000-Euro-Marke (umgerechnet und versteuert) deutlich überschreitet, verliert das System seine Attraktivität für den „Normal-Nerd“, der einfach nur eine saubere Linux-Maschine oder einen fähigen Gaming-PC sucht. Wir bewegen uns hier gefährlich nah an der Grenze zur Liebhaberei.
Ein weiterer Punkt ist die Zielgruppe „AI-Focused“. Gerade hier ist RAM durch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr RAM. Dass genau diese Komponente nun der Preistreiber ist, trifft den Nerv der Zeit an der empfindlichsten Stelle. Wer lokale LLMs betreiben will, braucht Speicherbandbreite und Kapazität. Framework liefert zwar die passende AMD-Architektur, aber der finanzielle Hürdenlauf dorthin wird für viele Hobby-Entwickler und Studenten nun zu hoch sein. Das Konzept ist genial, der Zeitpunkt der Marktlage ist katastrophal.
- Transparente Kommunikation der Gründe (keine versteckte Gier)
- Weiterhin ungeschlagene Reparierbarkeit und Modularität
- Massiver Preissprung (+450$ im Top-Tier) schmerzt enorm
- Einstiegshürde für Neukunden deutlich erhöht
💡 Unsere Einschätzung zu Framework Desktop
Für wen lohnt sich der Framework Desktop jetzt noch? Die Antwort ist spitzer geworden. Wenn du ein Überzeugungstäter bist, der Hardware nicht besitzt, sondern „betreut“, und wenn du planst, das Gehäuse und Mainboard über 5-10 Jahre zu nutzen, rechnet sich der Aufpreis eventuell über die Laufzeit. Auch für Unternehmen oder Freelancer, die auf absolute Wartbarkeit angewiesen sind und Ausfallzeiten durch sofortigen Komponententausch minimieren wollen, bleibt das System konkurrenzlos.
Für den klassischen PC-Gamer, der primär auf FPS pro Euro schielt, ist das System mit den neuen Preisen jedoch kaum noch zu rechtfertigen. Du kannst dir ein leistungsfähigeres System für weniger Geld selbst zusammenbauen – vorausgesetzt, du verzichtest auf das extrem kompakte, modulare Design. Framework positioniert sich hier klar als Premium-Marke für ethische Tech-Konsumenten. Das ist legitim, tut aber im Geldbeutel weh.
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🏁 Fazit
Die Preiserhöhung ist ein harter Schlag für die Community, aber sie spiegelt die brutale Realität des Hardware-Marktes 2026 wider. Der Framework Desktop bleibt ein technisches Meisterwerk der Nachhaltigkeit, wird durch die RAM-Krise aber temporär zum Luxusgut. Wer warten kann, sollte hoffen, dass sich der Speichermarkt beruhigt – wer jetzt kaufen muss, zahlt den „Early Adopter“-Preis für eine bessere Tech-Zukunft.
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