Intel Z790: Genial! Dieses neue Mainboard für unter 100€ ist ein Geschenk für alle PC-Builder.

Intel Z790

⚡ Quick Facts

  • Onda launcht das Z790PRO WiFi B4 für knapp unter 100 US-Dollar.
  • Unterstützung für kostengünstigen DDR4-RAM statt teurem DDR5.
  • Kompatibel mit Intel Alder Lake, Raptor Lake und Raptor Lake Refresh CPUs.

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein, aber der Chipsatz-Gigant Intel Z790 ist endlich in der Preisregion angekommen, die wir uns seit Jahren wünschen. Während wir alle noch die Reste vom Weihnachtsessen verdauen und unsere Bankkonten nach der Geschenke-Schlacht lecken, droppt der chinesische Hersteller Onda eine Hardware-Bombe, die den Markt ordentlich durchschütteln dürfte. Normalerweise kennen wir die Z-Serie als das Premium-Segment für Enthusiasten, die bereit sind, für Übertaktungsfunktionen und maximale Konnektivität tief in die Tasche zu greifen. Doch am heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag 2025 sehen wir uns mit einer Realität konfrontiert, in der High-End-Features plötzlich zum Einsteigerpreis verfügbar sind.

Das Timing könnte strategisch kaum besser gewählt sein, denn die Hardware-Preise haben sich im letzten Jahr stabil auf einem hohen Niveau eingependelt. Viele PC-Builder haben bisher zähneknirschend zu den beschnittenen B- oder H-Chipsätzen gegriffen, weil der Aufpreis zur Oberklasse einfach nicht zu rechtfertigen war. Dass nun ausgerechnet ein Nischen-Player wie Onda diesen Status Quo aufbricht, ist bezeichnend für die aktuelle Dynamik im asiatischen Raum. Wir sprechen hier nicht von einem veralteten Lagerbestand, der abverkauft wird, sondern von neuer Hardware, die gezielt Lücken im Portfolio der großen Platzhirsche wie ASUS oder MSI angreift. Für uns Bastler bedeutet das vor allem eins: Mehr Leistung für weniger Geld, wenn man bereit ist, gewisse Kompromisse einzugehen.

Was ist passiert? (Intel Z790 Update)

Der chinesische Fertiger Onda hat mit dem Z790PRO WiFi B4 ein Mainboard auf den Markt geworfen, das die Preisgrenze von 100 US-Dollar (umgerechnet und mit Steuern landen wir in Europa vermutlich knapp darüber) aggressiv attackiert. Technisch basiert die Platine auf dem vollwertigen Intel Z790 Chipsatz, was bedeutet, dass Nutzer theoretisch Zugriff auf alle Multiplikatoren und Übertaktungsfunktionen der K-CPUs haben. Besonders interessant ist die Entscheidung des Herstellers, bei diesem Modell noch einmal auf den älteren DDR4-Standard zu setzen. In einer Zeit, in der DDR5 den Markt dominiert, mag das rückständig wirken, aber es ist ein genialer Schachzug für Budget-Systeme, da DDR4-Module und Mainboards die Gesamtkosten eines Systems massiv drücken.

Die Platine richtet sich an alle Nutzer der LGA1700-Plattform, also Besitzer von Prozessoren der 12., 13. und 14. Core-Generation (Alder Lake bis Raptor Lake Refresh). Während die großen Marken ihre Z-Boards oft mit RGB-Beleuchtung, massiven Kühlkörpern und OLED-Displays überladen, strippt Onda das Konzept auf das Nötigste herunter. Das Ergebnis ist ein Board, das zwar nicht den Schönheitspreis gewinnt, aber funktional genau dort ansetzt, wo es wehtut: beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Strategie könnte gerade jetzt, Ende 2025, vielen Nutzern den günstigen Einstieg oder das Upgrade auf die Z-Plattform ermöglichen, ohne das Budget für die Grafikkarte zu kannibalisieren.

MerkmalTypisches Premium Z790Onda Z790PRO WiFi B4
Preis250€ – 800€+~100€ – 110€
Speicher-SupportDDR5 (High Speed)DDR4 (Budget Friendly)
ZielgruppeEnthusiasten & OverclockerPreisbewusste Gamer

Die Auswirkungen auf den Markt sind nicht zu unterschätzen, denn bisher war der Intel Z790 Chipsatz eine exklusive Eintrittskarte in den Club der High-Performance-Rechner. Wenn ein unbekannterer Hersteller beweist, dass man diese Technologie auch für einen Bruchteil des üblichen Preises anbieten kann, geraten die etablierten Player unter Zugzwang. Natürlich muss man realistisch bleiben: Ein Board für 100 Euro wird keine Weltrekorde im Extrem-Overclocking brechen, aber für den Alltag eines Gamers, der einfach nur eine stabile Basis mit ein paar Tuning-Optionen sucht, ist das ein Gamechanger. Es demokratisiert quasi die Oberklasse und macht Features wie PCIe-Lane-Aufteilung oder CPU-Feintuning für die breite Masse zugänglich.

Der LazyTechLab Check

Schauen wir uns die Sache mal ohne die rosarote Preis-Brille an: Wo ist der Haken bei diesem Angebot? Ein Intel Z790 Mainboard zu diesem Kurs bedeutet zwangsläufig, dass an anderer Stelle der Rotstift angesetzt wurde, und meistens trifft es die Spannungsversorgung (VRMs). Wir gehen stark davon aus, dass die Phasenversorgung auf dem Onda-Board nicht dafür ausgelegt ist, einen Core i9-14900K dauerhaft unter Volllast zu betreiben, ohne dass die MOSFETs thermisch kapitulieren. Wer also plant, das absolute Maximum aus seiner CPU herauszuholen, wird hier schnell an physikalische Grenzen stoßen, die ein 400-Euro-Board locker wegsteckt. Dennoch ist es für einen i5 oder einen moderaten i7 völlig ausreichend, solange man für einen guten Airflow im Gehäuse sorgt.

Ein weiterer Punkt, den man im Tech-Dschungel nicht ignorieren darf, ist die BIOS-Unterstützung und die generelle Software-Qualität. Große Hersteller haben Jahre in die Entwicklung von benutzerfreundlichen UIs investiert, während Budget-Boards aus China oft mit spartanischen, teils schlecht übersetzten Menüs daherkommen. Das ist für den erfahrenen Nerd kein Beinbruch, kann aber für Einsteiger frustrierend sein, wenn man nur schnell das XMP-Profil laden oder die Lüfterkurve anpassen will. Zudem ist DDR4 im Jahr 2025 zwar günstig, aber eben auch eine Sackgasse in Sachen Zukunftssicherheit – wer jetzt spart, kauft beim nächsten großen Upgrade definitiv neu, da DDR5 längst der Standard ist. Trotzdem: Für den Moment bekommt man hier verdammt viel Silizium für sein Geld.

✅ Das gefällt uns

  • Unschlagbarer Preis für den Z-Chipsatz.
  • DDR4-Support senkt die Gesamtkosten massiv.
  • Solide Basis für i5- und kleine i7-Systeme.
❌ Das nervt

  • VRM-Kühlung vermutlich grenzwertig für High-End.
  • Verfügbarkeit und Garantieabwicklung in DE schwierig.
  • DDR4 ist 2025 eine technologische Sackgasse.

💡 Unsere Einschätzung zu Intel Z790

Für wen lohnt sich dieser exotische Deal nun wirklich? Ganz klar für den preisbewussten PC-Builder, der jeden Euro zweimal umdreht und trotzdem nicht auf die Flexibilität eines offenen Multiplikators verzichten will. Wenn du noch gute DDR4-Riegel in der Schublade hast oder ein günstiges Kit auf eBay geschossen hast, ist dieses Board in Kombination mit einem Intel Core i5-13600K oder 14600K eine absolute Preis-Leistungs-Maschine. Du bekommst die volle Konnektivität des Intel Z790 Ökosystems, ohne für Features zu bezahlen, die du im Alltag eh nie nutzt, wie etwa 10-Gigabit-LAN oder Thunderbolt-4-Ports an jeder Ecke.

Eher die Finger davon lassen sollten hingegen Nutzer, die ein „Set and Forget“-System für die nächsten fünf Jahre bauen wollen oder maximale Performance suchen. Die Limitierung auf DDR4 bremst moderne CPUs in speicherintensiven Anwendungen messbar aus, und die vermutlich schwächere Spannungsversorgung limitiert jegliche Ambitionen in Richtung ernsthaftes Overclocking. Wer einen High-End-PC baut, sollte am Fundament – also dem Mainboard – nicht den letzten Fünfziger sparen. Für alle anderen ist es ein spannendes Experiment, das zeigt, wie viel Luft eigentlich in den Margen der großen Hersteller steckt.

Perfektes Setup zum Thema

Intel Core i5-13600K

Der ideale „Sweet Spot“ Prozessor für ein günstiges Z790-Setup mit DDR4.

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🏁 Fazit

Onda zeigt mit diesem Release, dass High-End-Features nicht zwangsläufig High-End-Preise bedeuten müssen. Auch wenn wir Abstriche bei der Ausstattung und Zukunftssicherheit machen müssen, ist ein Board mit Intel Z790 Chipsatz für unter 100 Euro ein Weckruf für die Branche und ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für Budget-Gamer.

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