Metall 3D-Drucker: Genial! Der Gauss MT90 macht Metalldruck im Büro endlich sicher und pulverfrei.

Metall 3D-Drucker

⚡ Quick Facts

  • Premiere auf der CES 2026: MetalPrinting zeigt den Gauss MT90.
  • Kein gefährliches Pulver: Nutzt PME-Technologie (Paste-based Metal Extrusion).
  • Büro-tauglich: Verzicht auf komplexe Laser und Schutzgas-Kammern.

Ein echter Metall 3D-Drucker im normalen Büro war bisher ungefähr so wahrscheinlich wie ein Einhorn in der U-Bahn – und fast genauso gefährlich, wenn man die Explosionsgefahr von Metallpulver bedenkt. Wer bisher Metallteile additiv fertigen wollte, brauchte entweder ein Budget im Wert eines Einfamilienhauses oder eine Werkstatt mit strengen Sicherheitsauflagen. Doch auf der CES 2026 hat der Hersteller MetalPrinting jetzt den Gauss MT90 vorgestellt, und dieses Gerät könnte die Spielregeln für Hardware-Entwickler und Prototypen-Bauer komplett verändern. Statt mit hochenergetischen Lasern auf explosives Pulver zu schießen, setzt der Gauss MT90 auf eine Paste. Das klingt im ersten Moment weniger nach High-Tech und mehr nach Bastelstunde, ist aber aus ingenieursmäßiger Sicht ein genialer Schachzug, um die Technologie endlich zu demokratisieren.

Wir beobachten den Markt für additive Fertigung bei LazyTechLab seit Jahren sehr genau, und die Hürde „Metall“ war immer die letzte große Bastion, die für kleine Ingenieurbüros oder Startups unbezwingbar schien. Die bisherigen Lösungen waren laut, dreckig und benötigten oft spezielle Belüftungssysteme, um Nanopartikel aus der Luft zu filtern. Der Gauss MT90 verspricht nun, diese Hürden einzureißen, indem er das Handling so sicher macht wie bei einem normalen Kunststoff-Drucker. Das ist keine PR-Übertreibung, sondern liegt in der physikalischen Natur der Paste begründet: Wo kein Staub fliegt, kann auch nichts explodieren oder die Lunge belasten. Für uns Tech-Nerds bedeutet das: Der Traum vom rapiden Prototyping in Stahl oder Aluminium direkt neben dem Schreibtisch rückt in greifbare Nähe.

Was ist passiert? (Metall 3D-Drucker Update)

MetalPrinting hat mit dem Gauss MT90 eine Maschine präsentiert, die auf der sogenannten „Paste-based Metal Extrusion“ (PME) basiert. Im Grunde funktioniert dieser Metall 3D-Drucker ähnlich wie die FDM-Drucker, die viele von euch zu Hause stehen haben, nur dass hier kein Filament geschmolzen wird. Stattdessen drückt das Gerät eine viskose Paste, die hochkonzentrierte Metallpartikel enthält, durch eine Düse. Das Bindemittel hält die Form, bis das Objekt fertig gedruckt ist. Der entscheidende Vorteil gegenüber den etablierten SLM-Verfahren (Selective Laser Melting) ist die Sicherheit. Da das Metall in der Paste gebunden ist, entfällt das Hantieren mit losem, oft reaktivem Metallpulver, das bei unsachgemäßer Handhabung eine echte Gefahr darstellt. Das macht den Drucker theoretisch so sicher wie eine Kaffeemaschine.

Natürlich ist der Druckvorgang nur die halbe Miete. Was MetalPrinting hier zeigt, ist der sogenannte „Grünling“-Druck. Das gedruckte Objekt besteht aus Metallpulver und Binder. Um ein massives Metallteil zu erhalten, muss dieser Binder in einem nachgelagerten Prozess (Entbindern und Sintern) entfernt und das Metall verdichtet werden. Dennoch: Die Verlagerung des Formgebungsprozesses in eine bürotaugliche Maschine ist der eigentliche Durchbruch. Labore und R&D-Abteilungen müssen keine separaten Sicherheitszonen mehr einrichten, nur um mal eben eine Halterung aus Edelstahl zu testen. Die PME-Technik erlaubt zudem eine einfachere Materiallagerung, da Kartuschen mit Paste deutlich unkomplizierter sind als versiegelte Pulverbehälter unter Schutzatmosphäre.

MerkmalKlassischer Laser-Drucker (SLM)Gauss MT90 (PME)
RohmaterialLoses Metallpulver (Gefahrgut)Gebundene Metallpaste (Sicher)
ArbeitsumgebungIndustriehalle, Schutzgas, PSABüro, Labor, keine Atemschutzmaske
EnergiequelleHochleistungslaserMechanische Extrusion

Die Auswirkungen auf den Markt sind nicht zu unterschätzen. Wenn Ingenieure iterativ an Metallteilen arbeiten können, ohne jedes Mal Tage auf externe Dienstleister zu warten oder den „Gefahrenbereich“ zu betreten, beschleunigt das Innovationszyklen massiv. Wir sehen hier eine Parallele zur Einführung der ersten SLA-Drucker, die den Harzdruck aus der Industrie in den Hobbykeller brachten – nur dass es hier um hochfestes Metall geht.

Der LazyTechLab Check

Kommen wir zum Eingemachten. Ein Metall 3D-Drucker, der mit Paste arbeitet, klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Der größte Pluspunkt ist zweifellos die „Health & Safety“-Komponente. Wer schon mal einen Pulverwechsel an einer EOS- oder Trumpf-Anlage gemacht hat, weiß, dass man sich dabei fühlt wie in einer Szene von „Breaking Bad“ – nur mit weniger Geld und mehr Hustenreiz. Der Gauss MT90 eliminiert diesen Stressfaktor komplett. Das Pasten-System ist geschlossen, sauber und erfordert keine komplexe Infrastruktur. Das bedeutet, dass auch kleinere Design-Studios oder Universitäts-Labore plötzlich Zugang zu Metallfertigung haben, ohne den Brandschutzbeauftragten in den Wahnsinn zu treiben. Das ist echte Demokratisierung von Technologie.

Allerdings müssen wir auch realistisch bleiben: Wo Licht ist, ist auch Schatten. PME-Verfahren haben physikalische Grenzen, was die Auflösung und die Dichte der Teile angeht. Ein Laser, der Pulver mikrometergenau verschmilzt, liefert in der Regel dichtere und mechanisch belastbarere Teile als ein gesinterter Pasten-Druck. Für funktionale Prototypen oder Halterungen ist der Gauss MT90 sicher top, aber für hochbelastete Teile in einer Flugzeugturbine würden wir (noch) die Finger davon lassen. Zudem darf man den „Hidden Process“ nicht vergessen: Das Teil kommt nicht fertig aus dem Drucker. Es muss in einen Ofen zum Sintern. MetalPrinting bewirbt zwar den Drucker als bürotauglich, aber habt ihr schon mal einen Sinterofen bei 1200 Grad im Büro betrieben? Dieser Teil der Prozesskette wird im Marketing gerne mal in die Fußnote verschoben.

✅ Das gefällt uns

  • Echte Bürosicherheit: Keine Pulverexplosionen, keine Laser-Gefahr.
  • Einfacheres Handling: Pasten-Kartuschen statt Pulver-Säcke.
  • Niedrigere Einstiegshürde für Metall-Prototyping.
❌ Das nervt

  • Nachbearbeitung notwendig: Sinterofen ist Pflicht (und teuer).
  • Auflösungsgrenzen: PME erreicht nicht ganz die Detailtreue von Lasern.

💡 Unsere Einschätzung zu Metall 3D-Drucker

Der Gauss MT90 ist genau das Gerät, auf das viele mittelständische Unternehmen gewartet haben. Er füllt die Lücke zwischen billigem Plastik-FDM und unbezahlbarem Industrie-SLM. Für wen lohnt sich so ein Metall 3D-Drucker? Ganz klar für R&D-Abteilungen, die „Form, Fit & Function“ testen wollen, ohne auf externe Zulieferer angewiesen zu sein. Wenn ihr schnell wissen müsst, ob der neu designte Kühlkörper ins Gehäuse passt und sich auch wie Metall anfühlt, ist das Ding ein Gamechanger. Auch für Bildungseinrichtungen ist die Sicherheit der Pasten-Technologie ein riesiges Argument.

Wer jedoch glaubt, er könne damit nun Serienproduktion für Hochleistungsbauteile im Kämmerlein betreiben, wird enttäuscht. Die mechanischen Eigenschaften werden gut sein, aber nicht auf dem Niveau von geschmiedetem oder perfekt gelasertem Material. Zudem bleibt die Sinter-Thematik der Flaschenhals im Workflow. Ohne den passenden Ofen habt ihr nur bröselige „Grünlinge“. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber Metall bleibt Metall – es verlangt Respekt und Hitze, egal wie smart der Drucker ist.

Perfektes Setup zum Thema

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Bis der Gauss MT90 verfügbar ist: Der aktuell beste Prosumer-Drucker, der auch abrasive Carbon- und Metall-Fill-Filamente problemlos meistert.

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🏁 Fazit

MetalPrinting liefert mit dem Gauss MT90 einen spannenden Ansatz, der zeigt, wohin die Reise geht. Ein sicherer, sauberer Metall 3D-Drucker ist kein Widerspruch mehr. Die PME-Technologie wird die Laser-Systeme nicht ersetzen, aber sie ergänzt sie perfekt für den schnellen Prototypenbau im Büro. Wir bleiben dran, wie sich die Pasten-Technik im Langzeittest schlägt.

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