⚡ Quick Facts
- Maingear erlaubt Kunden, eigene RAM-Module in Custom-Builds zu verwenden.
- Ziel ist die Umgehung von Lieferengpässen und Kostensenkung bei Pre-Builts.
- CEO prognostiziert Speicher-Knappheit als mehrjähriges Problem.
Frohe Weihnachten aus dem Jahr 2025 – auch wenn die RAM Preise uns dieses Jahr wenig Grund zum Feiern geben. Wer in den letzten Monaten versucht hat, einen High-End-PC zusammenzustellen oder auch nur ein vernünftiges Pre-Built-System zu ergattern, kennt den Schmerz: Die Komponenten sind da, aber die Preisschilder wirken wie ein schlechter Scherz. Besonders beim Arbeitsspeicher haben wir eine Achterbahnfahrt hinter uns, die selbst Krypto-Bros schwindelig machen würde. Inmitten dieser Hardware-Krise wagt der US-Systemintegrator Maingear nun einen Schritt, der in der Branche fast schon revolutionär wirkt – und eigentlich längst überfällig war.
Normalerweise verdienen PC-Hersteller ihr Geld nicht nur mit dem Zusammenbau, sondern vor allem mit den saftigen Margen auf Einzelkomponenten. Du willst 64 GB statt 32 GB? Das kostet dich beim Hersteller oft das Doppelte des Marktpreises. Doch die aktuelle Versorgungslage zwingt selbst etablierte Player zum Umdenken. Anstatt Kunden mit überteuerten oder gar nicht lieferbaren Speicherriegeln zu vertrösten, dreht Maingear den Spieß um: Bring your own Memory. Das klingt simpel, ist aber ein massives Eingeständnis, dass die traditionelle Lieferkette Risse bekommen hat, die sich so schnell nicht kitten lassen.
Was ist passiert? (RAM Preise Update)
Die Situation ist ernst, und das ist kein Marketing-Gerede. Maingear reagiert mit diesem Schritt direkt auf eine extrem volatile Versorgungskette. Der CEO des Unternehmens hat unmissverständlich klargestellt, dass die aktuelle Speichersituation kein kurzfristiger Engpass ist, sondern ein „mehrjähriges Problem“. Das bedeutet im Klartext: Wir werden uns noch eine ganze Weile mit Verfügbarkeitsproblemen und schwankenden Kosten herumschlagen müssen. Um die Gesamtkosten für ihre Systeme nicht komplett durch die Decke gehen zu lassen, bietet Maingear nun Konfigurationen an, bei denen der Slot für den Arbeitsspeicher einfach leer bleibt.
Das Konzept ist clever: Der Kunde bestellt einen High-End-PC, der professionell verkabelt, wassergekühlt und vorkonfiguriert ist, steckt aber zu Hause seinen eigenen Speicher rein. Das entlastet nicht nur die Lagerhaltung des Herstellers, sondern schützt den Endkunden vor dem Aufschlag, den Integratoren normalerweise auf die aktuellen RAM Preise draufschlagen müssen, um profitabel zu bleiben. Es ist eine Flucht nach vorn, um trotz der widrigen Marktlage weiterhin attraktive Systeme anbieten zu können.
| Merkmal | Traditioneller Pre-Built | Maingear BYO-RAM Ansatz |
|---|---|---|
| Komponenten-Wahl | Beschränkt auf Lagerbestand des Herstellers | Freie Wahl (Marke, Timings, Optik) |
| Preisgestaltung | Marktpreis + Integrator-Marge | Eigener Einkaufspreis (Deal-Hunting möglich) |
Diese Strategie hat direkte Auswirkungen auf den Markt. Wenn große Systemintegratoren aufhören, riesige Mengen an RAM zu horten, könnte das theoretisch sogar den Druck auf die Großhandelspreise leicht mindern. Für den Endverbraucher bedeutet es vor allem eins: Kontrolle. Man ist nicht mehr gezwungen, den oft mittelmäßigen „Standard-RAM“ zu kaufen, den viele Hersteller verbauen, nur um die Marge zu optimieren. Gerade in Zeiten, in denen die RAM Preise so unberechenbar sind, ist die Möglichkeit, selbst nach Schnäppchen zu jagen, Gold wert.
Der LazyTechLab Check
Wir predigen es seit Jahren: Der größte Flaschenhals in vielen Fertig-PCs ist oft nicht die CPU oder die GPU, sondern der lieblos ausgewählte Arbeitsspeicher. Oft werden Riegel mit langsamen Timings oder ohne ordentliche Heatspreader verbaut, weil der Durchschnittskunde nur auf die Gigabyte-Zahl schaut. Maingears Ansatz bricht diesen Teufelskreis auf. Enthusiasten können nun endlich ihre geliebten B-Die-Kits oder die neuesten High-Frequency-Module direkt in ein professionell gebautes System integrieren, ohne den Umweg über den Elektroschrott zu gehen, indem sie den mitgelieferten RAM austauschen müssen.
Allerdings sehen wir hier auch eine potenzielle Stolperfalle, die man nicht ignorieren darf: den Support. Wenn dein System nicht bootet oder du Bluescreens bekommst, beginnt das Fingerzeigen. Ist das Mainboard defekt? Hat Maingear beim Zusammenbau geschlampt? Oder ist dein selbst gekaufter, günstiger RAM einfach inkompatibel? Normalerweise garantiert der Systembauer für das gesamte Paket. Wenn du nun eine kritische Komponente selbst mitbringst, begibst du dich in eine Grauzone der Gewährleistung, die im Ernstfall nervenaufreibend werden kann. Es erfordert technisches Verständnis, um hier nicht zwischen die Fronten zu geraten.
Dennoch überwiegt für uns der positive Aspekt der Preiskontrolle. Da die RAM Preise aktuell stark fluktuieren, kannst du flexibel agieren. Vielleicht hast du noch ein gutes DDR5-Kit aus deinem alten Build? Perfekt, das spart dir hunderte Euro. Oder du wartest auf einen Sale bei Amazon, während dein Custom-PC schon gebaut wird. Diese Entkopplung von PC-Kauf und Speicher-Kauf ist ein Segen für jeden, der rechnen kann und will. Es nimmt den Druck aus der Anschaffung und verhindert, dass man Mondpreise für Komponenten zahlt, die nächste Woche vielleicht schon wieder günstiger sind.
- Keine versteckten Aufschläge auf Speicher-Hardware.
- Volle Kontrolle über Latenzen und Hersteller der Module.
- Nachhaltig: Weiternutzung vorhandener Hardware möglich.
- Support-Ping-Pong bei Systemabstürzen vorprogrammiert.
- System wird ungeprüft (ohne RAM-Test) ausgeliefert.
- Setzt technisches Grundverständnis beim Einbau voraus.
💡 Unsere Einschätzung zu RAM Preise
Für wen lohnt sich das Modell? Ganz klar für die Hardware-Nerds unter uns und alle, die ihr Budget smart verwalten wollen. Wenn du genau weißt, was XMP-Profile sind und wie man einen Riegel einrastet, ohne das Mainboard durchzubrechen, ist das hier deine Chance. Du umgehst die künstlich aufgeblähten RAM Preise der Systemintegratoren und kannst genau den Sweetspot aus Preis und Leistung treffen, der für deine Anwendungen wichtig ist. Es ist die perfekte Symbiose aus „Custom Build Qualität“ und „DIY Preisgestaltung“.
Wer hingegen einfach nur einen PC auspacken, anschließen und zocken will, sollte vorsichtig sein. Die Fehlersuche bei RAM-Problemen kann frustrierend sein, und ohne Speicher kann Maingear das System vor dem Versand nicht vollständig auf Stabilität testen. Für den reinen Konsumenten bleibt der klassische Weg trotz höherer Kosten sicherer. Wir hoffen jedoch, dass dieses Modell Schule macht und auch andere Hersteller dazu zwingt, ihre Aufpreispolitik zu überdenken – denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und drückt im besten Fall die Preise.
Perfektes Setup zum Thema
G.Skill Trident Z5 RGB DDR5
Wenn du schon deinen eigenen RAM mitbringst, dann nimm Module mit Top-Timings und Hynix A-Die Chips für maximales Overclocking-Potenzial.
🏁 Fazit
Maingears Entscheidung ist ein mutiger Schritt in einer Zeit, in der die Lieferketten wackeln. Es gibt dem Nutzer die Macht zurück und entkoppelt den PC-Kauf von den aktuell volatilen RAM Preise Entwicklungen. Zwar steigt das Risiko bei der Fehlersuche, aber die finanzielle Ersparnis und die technische Freiheit sind starke Argumente. Wir würden uns wünschen, dass mehr Hersteller diesen Mut zur Lücke (im RAM-Slot) beweisen.
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