⚡ Quick Facts
- Micro Center listet 8TB WD Black SSD kurzzeitig für schockierende 2.419 US-Dollar.
- Reale Marktpreise für High-Capacity-SSDs sind seit Oktober um satte 50% gestiegen.
- KI-Rechenzentren kaufen Consumer-Hardware leer, um den immensen Speicherhunger zu stillen.
Die aktuellen SSD Preise kennen zum Jahreswechsel anscheinend nur eine Richtung: senkrecht nach oben, und zwar mit Nachbrenner. Während wir uns hier im Lab mental schon auf die CES 2026 vorbereiten und hofften, dass Speicherplatz endlich so günstig wird wie RAM vor zehn Jahren, grätscht die Realität hart dazwischen. Ein aktueller Vorfall bei Micro Center sorgt gerade für Schnappatmung in der Community und zeigt, wie nervös der Markt wirklich ist. Es geht nicht nur um ein paar Euro Inflation – wir steuern auf eine Situation zu, die frappierend an die GPU-Krise während des Krypto-Booms erinnert.
Wer dachte, der KI-Hype würde nur die Aktienkurse von NVIDIA befeuern, hat die Rechnung ohne den massiven Datenhunger der neuen Modelle gemacht. Große Sprachmodelle und generative KIs brauchen nicht nur Rechenpower, sie brauchen extrem schnellen Speicherplatz für Checkpoints und Trainingsdaten. Und genau hier kollidiert der Enterprise-Bedarf mit unserem Hobby. Wenn ihr geplant hattet, euer Steam-Deck oder den Gaming-PC mit einer massiven 8TB-Platte auszustatten, müsst ihr jetzt ganz stark sein. Die Zeiten der Schnäppchenjagd im High-End-Bereich scheinen vorerst vorbei zu sein.
Was ist passiert? (SSD Preise Update)
Der Auslöser für die aktuelle Panikwelle ist ein Foto aus einer Micro Center Filiale, das sich wie ein Lauffeuer verbreitet hat. Zu sehen ist eine Western Digital WD_BLACK SN850X mit 8TB Speicher – ein absolutes Traum-Laufwerk für jeden Enthusiasten. Der Haken? Das Preisschild wies einen absurden Betrag von 2.419 US-Dollar aus. Um das einzuordnen: Das ist weit mehr als das Doppelte dessen, was man noch vor wenigen Monaten für solche Kapazitäten veranschlagt hätte. Zwar deutet vieles darauf hin, dass es sich bei diesem spezifischen Preisschild um einen Systemfehler oder einen verfrühten Platzhalter für eine „MSRP“-Anpassung handelte, aber der Schock sitzt tief.
Viel beunruhigender als dieser potentielle Auszeichnungsfehler ist jedoch die harte Marktrealität dahinter. Analysen zeigen, dass die Straßenpreise für SSDs mit hoher Kapazität seit Oktober um rund 50 Prozent angezogen haben. Es ist kein Geheimnis, dass die NAND-Flash-Hersteller die Produktion gedrosselt haben, um die Preise zu stabilisieren. Doch jetzt trifft künstliche Verknappung auf eine explodierende Nachfrage aus dem KI-Sektor. Die „SSD Preise“ reagieren darauf extrem sensibel, besonders bei den Modellen, die eigentlich für uns Gamer gedacht waren, nun aber in Server-Racks landen.
| Vergleichspunkt | Situation / Wert |
|---|---|
| Preisschild (Micro Center) | $2.419 (MSRP/Fehler) |
| Realer Preistrend | +50% seit Oktober 2025 |
| Hauptursache | KI-Rechenzentren kaufen Consumer-SSDs auf |
Das Problem ist strukturell: Echte Enterprise-SSDs sind teuer und haben oft lange Lieferzeiten. Ein KI-Startup oder ein kleineres Rechenzentrum, das schnell skalieren muss, greift daher pragmatisch ins Regal der High-End-Consumer-Hardware. Eine WD_BLACK SN850X ist schnell, zuverlässig und war – bis vor kurzem – vergleichsweise günstig. Wenn Unternehmen plötzlich Paletten von Hardware kaufen, die eigentlich für Einzelplatzrechner gedacht war, trocknet der Markt für Endverbraucher aus. Das Resultat sehen wir jetzt an der Kasse.
Der LazyTechLab Check
Wir beobachten diese Entwicklung mit einer Mischung aus Faszination und Frust. Technisch gesehen ist es ein Kompliment an die Consumer-Hardware: Dass Laufwerke wie die WD Black oder Samsungs 990 Pro gut genug sind, um in KI-Workflows zu bestehen, spricht für die Qualität der verbauten Controller und des NAND-Speichers. Aber wirtschaftlich ist es eine Katastrophe für den Selbstbau-PC-Markt. Wenn die „SSD Preise“ für 4TB und 8TB Modelle weiter so klettern, wird der „All-Flash“-Speicher für die heimische Medienbibliothek wieder zum Luxusgut, das sich nur die wenigsten leisten wollen oder können.
Ein weiterer Aspekt, den wir im Lab kritisch sehen, ist die Reaktion der Hersteller. Natürlich folgen Unternehmen wie Western Digital oder Samsung der Logik des Geldes. Wenn der KI-Sektor bereit ist, jeden Preis zu zahlen, werden Fertigungskapazitäten priorisiert. Das bedeutet im Umkehrschluss weniger Wafer für den „normalen“ Massenmarkt. Wir erleben hier eine Verdrängung: Der Gamer konkurriert nicht mehr nur mit anderen Gamern um Hardware, sondern mit Venture-Capital-finanzierten KI-Farmen. Dieser Kampf ist über den Geldbeutel kaum zu gewinnen.
- Consumer-SSDs sind leistungsfähig genug für KI-Workloads (Qualitätsbeweis).
- Verfügbarkeit im 2TB-Bereich ist noch halbwegs stabil.
- Extreme Preissprünge (+50%) bei hohen Kapazitäten.
- KI-Branche kannibalisiert den Enthusiasten-Markt.
Es bleibt die Frage, wie nachhaltig dieser Trend ist. Im Gegensatz zu Grafikkarten, die beim Krypto-Mining verschlissen wurden, werden SSDs in KI-Szenarien zwar stark beansprucht, aber sie „schürfen“ kein Geld im direkten Sinne durch Dauerlast, sondern dienen als schneller Puffer. Dennoch: Die TBW (Total Bytes Written) sinkt rapide, und der Gebrauchtmarkt wird in Zukunft vermutlich mit „ausgelutschten“ Server-SSDs geflutet werden. Vorsicht ist also geboten, wenn ihr in ein paar Monaten vermeintliche Schnäppchen auf eBay seht – die könnten ein hartes Leben in einer KI-Trainingsfarm hinter sich haben.
💡 Unsere Einschätzung zu SSD Preise
Lohnt sich der Kauf einer großen SSD aktuell noch? Wenn ihr professionell arbeitet – also Video-Editing, 3D-Rendering oder selbst im Bereich Data Science tätig seid – dann beißt in den sauren Apfel. Zeit ist Geld, und der Produktivitätsgewinn rechtfertigt oft den Aufpreis. Aber lasst euch nicht von Panik leiten. Die extremen Ausreißer wie die 2.400 Dollar bei Micro Center sind (hoffentlich) Anomalien und keine neue Norm. Dennoch solltet ihr euch darauf einstellen, dass die SSD Preise für Modelle über 4TB in den nächsten Monaten volatil bleiben und tendenziell eher steigen als fallen.
Für den reinen Gamer oder Hobby-Nutzer raten wir aktuell zur Zurückhaltung bei den ganz großen Kapazitäten. Eine 8TB SSD ist derzeit ein Prestige-Objekt mit schlechtem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Sweetspot-Strategie ist klar: Kauft euch lieber zwei gute 2TB oder 4TB Laufwerke, wenn ihr die M.2-Slots auf dem Mainboard habt, statt den Premium-Aufschlag für einen einzelnen 8TB-Riegel zu zahlen. Die Dichte an Speicherchips auf den 8TB-Modellen ist komplexer zu fertigen, was sie ohnehin teurer macht – der KI-Aufschlag macht sie jetzt schlichtweg unattraktiv.
Perfektes Setup zum Thema
WD_BLACK SN850X NVMe SSD 4TB
Der vernünftige Kompromiss: Maximale Performance ohne den extremen „KI-Aufschlag“ der 8TB-Variante.
🏁 Fazit
Die Warnsignale sind eindeutig: Der KI-Boom frisst sich durch die Hardware-Regale und macht auch vor unseren Speichermedien nicht halt. Dass SSD Preise für High-End-Modelle um 50% steigen, ist bitter, aber real. Wer Speicher braucht, sollte jetzt taktisch klug kaufen (4TB statt 8TB) oder abwarten, bis die Hersteller ihre Kapazitäten angepasst haben. Bis dahin gilt: Pflegt eure Datenhygiene, Löschen ist das neue Aufrüsten.
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Quelle: Originalbericht lesen
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