⚡ Quick Facts
- Feiert 25. Geburtstag (Gegründet am 15.01.2001)
- Platz 7 der weltweit beliebtesten Websites mit 7 Mrd. Besuchern/Monat
- Über 7 Millionen englische Artikel – Britannica & Encarta komplett verdrängt
Es ist kaum zu glauben, aber Wikipedia ist nun offiziell ein Vierteljahrhundert alt und hat das Internet, wie wir es kennen, fundamental geprägt. Wer sich an die Zeiten erinnert, in denen man für Referate noch tonnenschwere Lexika wälzen oder Microsofts Encarta-CD-ROMs ins Laufwerk schieben musste, weiß, welch gigantische Revolution dieses Projekt darstellt. Was am 15. Januar 2001 als idealistisches Experiment startete, hat sich nicht nur gehalten, sondern ist zur Standard-Informationsquelle der Menschheit geworden. In einer Ära, in der Algorithmen unsere Feeds kuratieren und Paywalls den Zugang zu Wissen oft versperren, wirkt diese Plattform wie ein letztes, fast schon anachronistisches Bastion der freien Information. Sie ist der Beweis dafür, dass das ursprüngliche Versprechen des Internets – Wissen für alle, kostenlos und kollaborativ – nicht völlig tot ist.
Wir schreiben das Jahr 2026, und während unzählige Tech-Giganten gekommen und gegangen sind, steht die Online-Enzyklopädie stabiler da als je zuvor. Es ist nicht nur eine Webseite; es ist das digitale Gedächtnis unserer Zivilisation und mittlerweile auch das unverzichtbare Trainingsfutter für nahezu jede KI, die wir heute nutzen. Während andere Plattformen mit Clickbait und User-Tracking um unsere Aufmerksamkeit buhlen, bleibt dieses Projekt stur bei seinem werbefreien Kurs. Dass ein non-profit Projekt ohne Milliarden-Budget im Rücken die großen kommerziellen Player so vernichtend schlagen konnte, ist eine der größten Anomalien der Tech-Geschichte – und genau deshalb lieben wir es.
Was ist passiert? (Wikipedia Update)
Die nackten Zahlen zum 25. Jubiläum sind schlichtweg beeindruckend und zeigen, wie sehr die Plattform ihre einstige Konkurrenz pulverisiert hat. Mit über 7 Millionen Artikeln allein in der englischen Version hat die Community ein Wissensnetzwerk geschaffen, das in Umfang und Aktualität von keiner klassischen Redaktion jemals erreicht werden könnte. Zum Vergleich: Die gedruckte Encyclopædia Britannica wirkte schon vor Jahren wie ein Relikt aus einer anderen Zeit, und Microsofts Encarta, einst der stolze digitale Vorreiter, ist längst Geschichte. Heute verzeichnet die Seite unglaubliche 7 Milliarden Besucher pro Monat und sichert sich damit souverän den siebten Platz der weltweit beliebtesten Websites. Das ist keine Nische mehr, das ist Infrastruktur.
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Alter & Status | 25 Jahre alt, Platz 7 weltweit |
| Reichweite | 7 Milliarden Besucher monatlich |
| Inhalt (Englisch) | Über 7 Millionen Artikel |
| Konkurrenz-Status | Britannica (Nische), Encarta (Eingestellt) |
Diese Dominanz hat massive Auswirkungen auf unseren digitalen Alltag und die Art, wie wir Informationen konsumieren. Wenn wir heute einen Begriff googeln oder einen Sprachassistenten fragen, stammt die Antwort in der überwältigenden Mehrheit der Fälle direkt oder indirekt aus den Datenbanken der Wikimedia Foundation. Das Projekt hat sich von einer belächelten „Jeder-kann-schreiben“-Seite zur primären Wahrheitsinstanz des Webs entwickelt. In einer Zeit, in der Fake News und KI-Halluzinationen zunehmen, fungiert die strenge Quellenpflicht der Community als unverzichtbarer Anker für Fakten.
Der LazyTechLab Check
Warum funktioniert dieses Modell eigentlich immer noch, während das restliche Web im Chaos versinkt? Der entscheidende Faktor ist die radikale Abkehr vom Profitgedanken, die Wikipedia eine Glaubwürdigkeit verleiht, die kein kommerzielles Medium erreichen kann. Es gibt keine Paywalls, keine blinkenden Banner und kein Tracking, das uns Schuhe verkaufen will, die wir uns gestern einmal angesehen haben. Diese „User-Hostile“-Patterns, die das moderne Web verseuchen, fehlen hier komplett. Das macht die Nutzung nicht nur angenehm, sondern schafft auch Vertrauen. Wenn ein Artikel über ein kontroverses Thema neutral formuliert ist, wissen wir, dass dahinter kein Sponsor steht, sondern ein gnadenloser „Edit War“ zwischen Nerds, die sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Wahrheit geeinigt haben.
Ein weiterer Aspekt, den wir im Jahr 2026 nicht ignorieren dürfen, ist die Symbiose mit künstlicher Intelligenz. Ohne die gigantischen, strukturierten Textmengen dieses Projekts wären ChatGPT, Claude und Co. heute deutlich dümmer. Die Enzyklopädie dient als „Ground Truth“ – als sauberes Trainingsdaten-Set in einem Ozean aus Social-Media-Müll. Das ist ironischerweise auch die größte Gefahr: Wenn KIs die Antworten direkt liefern, besuchen weniger Menschen die Quellseite, was langfristig die Spendenbereitschaft und die Anzahl neuer Autoren gefährden könnte. Das Ökosystem ist fragil, aber bisher beweist die Community eine erstaunliche Resilienz gegenüber technologischen Umbrüchen.
- Komplett werbefrei und ohne User-Tracking
- Gigantische Tiefe durch Community-Schwarmintelligenz
- Design wirkt oft altbacken und statisch
- Harte Einstiegshürden für neue Autoren (Regelwerk)
💡 Unsere Einschätzung zu Wikipedia
Für jeden, der im Tech-Dschungel nach verlässlichen Fakten sucht, bleibt diese Plattform auch nach 25 Jahren alternativlos. Es ist das ultimative Tool für den schnellen Deep Dive, egal ob man die technischen Spezifikationen eines alten Prozessors sucht oder die Geschichte der Quantenmechanik verstehen will. Besonders für Studenten und Tech-Enthusiasten ist die Seite oft der einzige Ort, an dem komplexe Zusammenhänge ohne Marketing-Sprech erklärt werden. Wer die „Quellen“-Sektion am Ende eines Artikels ignoriert, verpasst zudem oft die besten Primärquellen für tiefergehende Recherchen.
Weniger geeignet ist Wikipedia paradoxerweise für absolute Breaking News in Echtzeit, da die Verifikationsprozesse der Community – zum Glück – eine gewisse Trägheit besitzen. Auch wer ein modernes, App-ähnliches Nutzungserlebnis mit Dark Mode und flüssigen Animationen erwartet, wird von der spartanischen Optik oft enttäuscht sein (auch wenn Apps von Drittanbietern hier nachhelfen). Doch genau diese Nüchternheit ist das Feature, nicht der Bug. Es geht um Information pur, und in dieser Disziplin macht dem Geburtstagskind niemand etwas vor.
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🏁 Fazit
25 Jahre sind im Internet eine Ewigkeit, doch Wikipedia hat nicht nur überlebt, sondern dominiert. Der Sieg über Britannica und Encarta war kein Zufall, sondern der Triumph des offenen Wissens über geschlossene Systeme. Wir hoffen auf die nächsten 25 Jahre – und darauf, dass der „Spenden bitte“-Banner auch weiterhin das Nervigste bleibt, was uns auf der Seite begegnet.
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Quelle: Originalbericht lesen
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